Frequently Asked Questions (FAQ) - häufig gestellte Fragen

20.08.2010

Backup mit Windows-Bordmittel

Ob Festplattendefekt oder versehentliches Löschen – ein Datenverlust ist ärgerlich und gegebenenfalls mit unwiderruflichen Folgeschäden verbunden.

Jeder Computernutzer sollte deshalb regelmäßig Datensicherungen erstellen.
Dafür gibt es spezielle Backup-Software welche benutzerfreundlich sowie automatisiert arbeitet.

 

Die bereits im Betriebssystem Windows integrierten Möglichkeiten  Daten zu sichern, sind aber für jeden Benutzer sofort verfügbar und funktional durchaus ausreichend.

 

Microsoft Windows XP - Das Backup-Programm finden Sie unter „Start > Alle Programme > Zubehör > Systemprogramme > Sicherung“.

 

Microsoft Windows Vista und 7 - Das Backup-Programm finden Sie unter „Start > Alle Programme > Wartung > Sichern und Wiederherstellen“.

 

Ein Assistent führt dann Schritt-für-Schritt durch das Anlegen eines Backup-Auftrages. Dabei  können Sie die Daten und Einstellungen wählen, welche gesichert werden sollen sowie den Speicherort (z.B. Wechselmedien oder beliebiger Speicherort auf Festplatten) bestimmen.

Sicherungstyp „Inkrementell“ bedeutet, dass bei künftigen Backups nur neue oder geänderte Daten gesichert werden (gegebenenfalls Option „Sicherungskopie vorhandenen Sicherungen anhängen“ wählen).

Das Backup kann und sollte dann so eingestellt werden, dass es automatisiert läuft (z.B. einmal in der Woche als Einstellung in „Geplante Task“ oder „Aufgaben“).

15.02.2010

Wie viel sind Daten wert?

Wenn digitale Daten verloren gehen, ist der Schaden groß.

 

Dateien haben keinen Materialwert. Im Unterschied zu körperlichen Gegenständen haben Dateien von sich aus keinerlei Materialwert. Sie sind meist magnetisch auf einer Festplatte oder optisch auf CD/DVD gespeichert. Man kann sie nicht anfassen und ohne Hilfe eines Computers auch nicht sehen. Schwieriger noch, Daten sind meist Unikate und nicht wiederzubeschaffen. Das gilt für Urlaubs- und Hochzeitsfotos, aber auch z.B. für technische Zeichnungen, Gutachten oder Manuskripte, welche in identischer Form auch mit viel Zeitaufwand nicht mehr herzustellen sind.

 

Sofern Daten unwiderruflich verloren sind – also eine Wiederherstellung unmöglich ist – besteht gegebenenfalls nur die Möglichkeit, die verloren gegangenen Daten mit großen Aufwand aus dem Kopf zu rekonstruieren.

 

Recht auf Schadensersatz, Schadenskompensation, Wiederherstellung oder Naturalrestitution – alles richtig und wichtig, aber gegen Datenverlust und Vernichtung von Daten hilft letztlich nur eine regelmäßige und ordentliche Datensicherung.

07.01.2010

Daten-Strategien

Produktlebenszyklusmanagement (PLM) integriert alle Daten aus den Lebensphasen eines Produktes. Anwendung in der Fertigungsindustrie (Maschinen- und Anlagenbau, Automobilbau, Luftfahrt, Schiffbau).

 

Building Information Modeling (BIM) optimiert das Entwerfen, Bauen und Bewirtschaften von Gebäuden. Sämtliche Informationen zu einem Bauprojekt werden in einem zentralen Datenpool als virtuelles Modell gespeichert. Anwendung in allen Fachbereichen der Architektur und Bauplanung (Konstruktion, Statik, Gebäudetechnik, Facility Management).

 

Infrastructure Modeling ist die detailgetreue Abbildung einer kompletten Infrastruktur mit Verkehrswegen, Kataster, Kanal, Wasser, Strom, Kommunikationsmedien über den gesamten Projektzyklus in einem digitalen 3D-Modell. Anwendung im Bereich von Netzbetreiber, Telekommunikationsunternehmen und der öffentlichen Sektor (Kommunen).