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Das CABD-Konzept (Computer Aided Bridge Design) bietet einen sehr leistungsfähigen Weg zur durchgängigen Berechnung von Brückenbauwerken mit den bewährten SOFiSTiK Modulen. Besonders die offene und parametrische Struktur ermöglicht die Umsetzung von komplizierten und vielseitigen Berechnungen.
Da grafische (innerhalb des SOFiSTiK Structural Desktops SSD) und textbasierte Eingaben (CADINP) kombiniert erfolgen können, kann die Arbeitsweise beliebig angepasst werden.
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Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt mithilfe Dialoge (sog. Tasks), die schrittweise bei der Systemeingabe, Belastung und Berechnung unterstützen. Alle Tasks erzeugen SOFiSTiK CADINP Eingaben. Die Berechnung und Bemessung wird dann mit den bekannten Modulen der SOFiSTiK FE-Software durchgeführt.
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Um beliebige Brückensysteme mit Bezug zu der entsprechenden Trassierung einfach erzeugen zu können, wird der Systemeingabe z.B. die Straßenachse als Referenz hinterlegt. Diese Referenzachse kann mit allen Trassierungselementen in Grund- und Aufriss grafisch definiert werden. Durch die Trennung von Geometrie und Struktur, d.h. in Referenzachse und FE-Modell der Brücke, können Änderungen der Geometrie-Parameter schnell und einfach in ein neues Berechnungsmodell umgesetzt werden.
Um schließlich das FE-Modell des Überbaues zu erhalten, können entlang der definierten Achse die Querschnitte und spezielle Stellen (sog. Placements) mit Informationen über Abhängigkeiten wie Arbeitsfugen, Querträger und Auflagerachsen eingegeben werden.
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Die grafische Eingabe von Querschnitten kann direkt im AutoCAD Umfeld von SOFiPLUS erfolgen. Der CrossMAX kann alle CAD-Funktionen von AutoCAD nutzen.
Die Eingabe (über Task) der Spannglieder erfolgt ebenfalls unabhängig von der Struktur anhand von Kontrollpunkten im Aufriss und Querschnitt des Systems. Die Berechnung der Vorspannkräfte nutzt die bekannten Möglichkeiten der SOFiSTiK Software.
Der sogenannte Traffic-Loader (Task) bietet einfache Dateneingabe mit automatischer Visualisierung und Aufteilung der Verkehrsfläche in Spuren. Viele unterschiedliche Lastenzüge und Lastnormen stehen zur Verfügung. Die Verkehrslastauswertung erfolgt mithilfe von Einflusslinien. So werden auch bei komplexeren Lastbildern die ungünstigsten Laststellungen automatisch ermittelt.
Am Ende des Prozesses werden die zeitabhängigen Effekte aus Kriechen, Schwinden und Relaxation mit dem Construction Stage Manager (CSM) berechnet. Die Simulation von komplexen Bauabläufen wird innerhalb einer Tabelle mit einer abstrakten Zeitachse verwaltet. Vorspann-Bauabschnitte werden bereits automatisch erkannt.
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