AQB/AQBS

Bemessung allgemeiner Querschnitte inkl. Spannbeton und Verbund


AQB dient dem Spannungsnachweis und der Bemessung beliebiger mit AQUA erzeugter Querschnitte. Die Erweiterung AQBS erlaubt die Berücksichtigung der Besonderheiten der Spannbeton− und Verbundtragwerke (Spannstränge, Eigenspannungen, Kriechen und Schwinden).

 
Die Schnittgrößen und Spannglieder können direkt definiert oder aus der Datenbasis für Stab−, Fachwerk− und Seil− oder Pfahl−Elemente übernommen werden. Mit den definierten Schnittgrößen kann eine ganze Reihe von Bemessungsaufgaben aktiviert werden:

 

  • Kriech− und Schwindumlagerungen (nur AQBS)
    AQBS kann Kriechen und Schwinden in bis zu 99 Kriechabschnitten untersuchen. Dabei können für jedes Material unterschiedliche Kriecheigenschaften definiert werden und somit auch nachträglich ergänzte Querschnittsteile berücksichtigt werden. Die Kriechschnittgrößen werden in der Datenbasis gespeichert und werden bei späteren Kriechstufen oder Spannungsermittlungen berücksichtigt.
  • Ermittlung der maximalen Spannungen im Querschnitt nach der Elastizitätstheorie.
    AQB kann Spannungsnachweise aller dick− und dünnwandigen Querschnitte inklusive Schubspannungen und Wölbkrafttorsion unter Berücksichtigung der verschiedensten Vorschriften für Stahl−, Holz− oder Spannbeton führen. Dabei können im gleichen Querschnitt unterschiedliche Grenz−Spannungen für verschiedene Materialien berücksichtigt werden.
  • Ermittlung der erforderlichen Bewehrung oder inneren Sicherheit für unbewehrte, Stahlbeton− oder Spannbetonquerschnitte.
    AQB kann Stahl− oder Spannbetonquerschnitte mit einer optimierten Bewehrungsverteilung für Normalkraft und zweiachsige Biegung bemessen. Ausländische Vorschriften lassen sich dabei berücksichtigen. Im Anschluss an die Biegebemessung kann eine Schubbemessung durchgeführt werden.
  • Ermittlung der maximalen Spannungen und realen Steifigkeiten für das definierte Materialgesetz.
    AQBS ermittelt Spannungs− und Dehnungsverteilungen unter Berücksichtigung des Materialverhaltens. Damit können Nachweise zur Beschränkung der Rissbreite, der Schwingbreite der Bewehrung, klaffende Fugen von Fundamenten oder Nachweise elastisch−plastisch geführt werden. Es können damit auch effektive Steifigkeiten für eine nichtlineare statische Berechnung (plastisch−plastisch) ermittelt werden.

 

Die ermittelten Spannungen, Bewehrungen und Steifigkeiten können in der Datenbasis zurückgespeichert werden und dann sowohl grafisch dargestellt, als auch in weiteren Modulen angesprochen werden.

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